Photo Friday: Guillaume Chauvin & Remi Hubert

July 10th, 2009 by Ross

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This week I bring to you a pretty interesting story. Guillaume and Remi were recently the winners of the Grand Prix du Photoreportage Etudiant which is a pretty big photojournalism contest put on by Paris-Match, a French magazine. Their essay depicted the trials and tribulations of students and the things they need to do to survive. The images make for a really interesting photo essay except for one small thing… they were all staged! That’s right, all the images from the award winning photo essay by the two students were all staged by the two which they revealed at the award ceremony. After looking at the images from the previous years winners the previous years the two art students thought the images looked more like vacation photos than photojournalism. They did it to prove to everyone that the styles used so often in most photojournalism work could be staged and still have the same effect. The images are pretty awesome and to know that they are all staged makes me wonder about what other photos that you see in the newspaper and in other news sources are staged too. If you can read french you can check out the story here or check out more after the jump.

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Category: Photo Friday Comment: 3 Comments »

3 Responses

  1. CRISTO Says:

    These Pics Say “Lifes A Bitch”

  2. Fotojournalismus: «Interpretation der Realität» durch fiktive Figuren » Von Richard Schnabl » Beitrag » Redaktionsblog Says:

    [...] Wie weit sind Medien gewillt, einen medialen Diskurs zu hinterfragen, der auf Willfährigkeit und Voyeurismus bei der Darstellung menschlicher Not beruhe. Das war das Anliegen zweier Kunststudenten aus Strassburg /Frankreich für einen Wettbewerb der Pariser Illustrierte Paris Match. «Um tagsüber studieren zu können, gebe ich nachts meinen Arsch her.» So wird eine Studentin gezeigt, die sich das Studium durch Prostituton finanziert. Auch andere Studenten gehören zum “Précarité Etudiante”, Fotos zeigen sie beim Durchwühlen von Mülltonnen oder Betteln. Die Fotos haben nur einen Nachteil: Sie sind gestellt. Guillaume Chauvin und Rémi Hubert bezeichnen  ihre Wettbewerbsarbeit als eine “Interpretation der Realität”. Durch fiktive Figuren hätten sie ”unter Verwendung anerkannter fotografischer Codes Inszenierungen geschaffen”. Dass Paris Match die Bilder als Realität ausgab, wurde als “Kollateralschaden” gewertet. Durch die Bilder wollten die Kunststudenten auf die Lage der Studenten in Frankreich aufmerksam machen, aber auch “die Schwäche, die Stärke und das Zwitterwesen von Informationsbildern” aufzeigen, denn Kunstbilder wirkten mitunter echter als die bloße Abbildung des realen Lebens. Die Jury entzog daraufhin den Studenten den Preis. Der Independent spottet: Student hoax wins magazine’s top prize. Aktuelles Heft Nr. 3-2009 Titelthema: [...]

  3. Fotojournalismus: «Interpretation der Realität» durch fiktive Figuren » Von Richard Schnabl » Beitrag » Redaktionsblog Says:

    [...] Wie weit sind Medien gewillt, einen medialen Diskurs zu hinterfragen, der auf Willfährigkeit und Voyeurismus bei der Darstellung menschlicher Not beruhe. Das war das Anliegen zweier Kunststudenten aus Strassburg /Frankreich für einen Wettbewerb der Pariser Illustrierten Paris Match. “Um tagsüber studieren zu können, gebe ich nachts meinen Arsch her.” So wird eine Studentin gezeigt, die sich das Studium durch Prostituton finanziert. Auch andere Studenten gehören zum “Précarité Etudiante”, Fotos zeigen sie beim Durchwühlen von Mülltonnen oder Betteln. Die Fotos haben nur einen Nachteil: Sie sind gestellt. Guillaume Chauvin und Rémi Hubert bezeichnen  ihre Wettbewerbsarbeit als eine “Interpretation der Realität”. Durch fiktive Figuren hätten sie ”unter Verwendung anerkannter fotografischer Codes Inszenierungen geschaffen”. Dass Paris Match die Bilder als Realität ausgab, wurde als “Kollateralschaden” gewertet. Durch die Bilder wollten die Kunststudenten auf die Lage der Studenten in Frankreich aufmerksam machen, aber auch “die Schwäche, die Stärke und das Zwitterwesen von Informationsbildern” aufzeigen, denn Kunstbilder wirkten mitunter echter als die bloße Abbildung des realen Lebens. Die Jury entzog daraufhin den Studenten den Preis. Der Independent spottet: Student hoax wins magazine’s top prize. Aktuelles Heft Nr. 3-2009 Titelthema: [...]

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